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Energiebilder von ANTHARA

Spirituelle Kunst für ein neues Bewußtsein

 

Kunst und Bewußtsein? Ja, schon immer dienen Artefakte zum Rückschluss auf die Bewusstseins-Struktur der Erschaffer und seiner Gesellschaft. Kunst ist der Spiegel seelischer Prozesse. Kunst ist definiert als "die gestaltende Tätigkeit des schöpferischen Menschengeists". Und die Kunst für dieses Jahrtausend ist spirituell.

 

Mit GALAXIA hat die Künstlerin (die im Übrigen n i c h t so bezeichnet werden will, aber alle Begrifflichkeiten führen dann eher zur Schamanin oder Priesterin, was für den allgemeinen Betrachter zu einschränkend wirken könnte) figurative abstrakte Werke geschaffen. Sie nennt sie ENERGIEBILDER.

 

Jedes der Bilder hat auch ein beschreibendes Gedicht und alles schließt so zusammen „den Kreis zwischen Farbe, Form und Wort (Klang)“. Bilder wie Gedichte „führen zu einer ganzheitlichen Initiierung und fördern so den eigenen Bewusstwerdungsprozess.“

 

Die Bilder der Berliner Künstlerin ANTHARA beruhen auf eigenen Erfahrungen. Reisen, insbesondere nach Ägypten und Kreta, inspirierten Sie.

 

Die Bilder von ANTHARA sind „symbolistisch“ (Wilber). Symbole, zumeist basierend auf Archetypen, begleiten uns seit Beginn der menschlichen Evolution.

 

Der Werkzyklus GALAXIA baut zum Teil auf der Mer-Ka-Bah Geometrie von Drunvalo auf und beinhaltet antarische Schriftzeichen. Die Bilder enthalten verschiedene Werkstoffe, insbesondere Steine, Kristalle oder bunten Sand.

 

Alle Bilder sind zentrisch gestaltet, ähnlich der allseits bekannten tibetischen Mandalakunst, welche als ein archetypischer Ritus anerkannt sind. (Diese Mandalas werden unter Anleitung von spirituellen Führern – hier Lamas – zum Beispiel mittels bunten Sands erstellt.)

 

Ein Bild, so heißt es im Volksmund, sagt mehr als tausend Worte.

 

In seinem unübertrefflichen Aufsatz „Im Auge des Künstlers“ beschreibt der Philosoph Ken Wilber im Sinne der „ewigen Philosophie“ (philosophia perrennis) die drei Augen der Erkenntnis: das Auge des Fleisches, das Auge Geistes und das Auge der Kontemplation. Neben Körper und Geist kommt bei der meditativen Betrachtung die Darstellung der Seele in der Kunst zur Geltung. Kunst, so Wilber, die in einem nicht-dualistischen Bewußtsein geschaffen wurde, öffnet den direkten Zugang zum nicht-dualistischen Geist.

 

Der Maler Franz Marc (1880-1916) schrieb, „dass es keine große und reine Kunst ohne Religion gibt“, und der Maler Wassily Kandinsky (1866-1944) beschwor das „Geistige in der Kunst“. Beides Künstler, die die Künstlerin über Jahre hinweg inspiriert haben.

 

In diesem Sinne, öffnet die Kunst von ANTHARA Wege zum eigenen multidimensionalen Bewusstsein. Durch eigenes Erleben auf Basis der Emotionalität des Betrachters beginnen die eigenen Träume und Reisen. Der Philosoph Georg Feuerstein ruft die Menschheit in seinem Werk „Wach sein“ (Luicid Wakeing) zum luiziden Wachsein auf. ANTHARA ermöglicht dem Betrachter der Energiebilder diese Möglichkeit.

 

Seit dem Mittelalter gilt in Europa für Kunst, vor allem für die religiöse Kunst, dass sie den Menschen an eine höhere Wirklichkeit erinnern soll. Sie sollte aus dem Herzen kommen und mit dem Herzen sprechen. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ ist das Lieblingszitat der Künstlerin (natürlich aus dem Meisterwerk aus Sprache und Bild von Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“).

 

Was soll man schreiben über Form, Farbe, Linie, Raum, Oberfläche oder Tiefe dieser Kunst? Liegt die Kunst nicht im Auge des Betrachters?

 

„Das Dasein besitzt seine eigene Schönheit“, heißt es in einer Meditation von Deuter und Lauster. „Wenn Du das Dasein verlässt (...) und das Denken betrittst (...) begibst du dich in die Problematik der Manipulation.“ Hier hilft allein die meditative Betrachtung. Dem Betrachter der Energiebilder  sollen daher die Gedichte Unterstützung geben. Doch die Künstlerin gibt zu bedenken, dass Sprache, ob in Wort oder Schrift, gesellschaftlich zensiert ist: „Sprache bewertet. Sprache ist Trennung.“

 

Integrale Kunst, spirituelle Kunst, figurativ abstrakte Kunst, symbolistische Kunst – sehr viele Begriffe für den Versuch das Heraufkommen eines neuen, integralen Bewußtseins, den Omega-Punkt (Teilhard de Chardin) in modernen Artefakten zu identifizieren. Doch alles bleibt ein göttlicher, wie schöpferischer Prozess, dem jeder Betrachter selbst ausgesetzt ist.

 

„Da ist ein tiefes, kindliches, aber keineswegs blindes Vertrauen in das Göttliche, das einen an die Hand nimmt und zum Licht führt.“ schildert die Künstlerin ANTHARA ihre Erlebnisse bei der Entstehung dieses Zyklus in mehreren Jahren. „Das Malen dieser Bilder war wie eine wunderbare Reise, deren Ziel ich immer erst bei der Vollendung kannte.“

 

Ich freue mich, dass wir für die  Veröffentlichungen von HONIGSUCHE auf diese Werke zurückgreifen können.

 

Wolfgang U. Eipa; Frankfurt/Berlin

 

 

Ja und da habe ich mich gefragt, was denn nun
integrale Kunst ist und ich kam auf einen einfachen Nenner:
wenn ein Künstler sein intrinsisches Sein und Streben künstlerisch
artikuliert und in diesen Prozess seine Transformationserfahrungen
einfließen – möglichst mit einem Anspruch an Ästhetik
und eigenem Stil.
" (Kai in Honigsuche 2012 S. 113)

 

Website www.anthara.de

 

 

Literatur:

 

Deuter/Lauster „Klänge der Liebe“ (CD Bauer Musikverlag, Freiburg); Georg Feuerstein „Wach Sein“ W. Barth Verlag 1999 S. 11; Ken Wilber , Im Auge des Künstlers, in „Sacred Mirrors die visionäre Kunst des Alex Grey“- 2001-Verlag 1996; Antares – Verlag Antarsira; Ken Wilber, Integrale Psychologie, Abor Verlag 2001; Ken Wilber, Integrale Spiritualität, Kösel Verlag 2009; ANTHARA: "Alles fließt - allEin; Poesie und Energie im Wandel und Werden" von ANTHARA, Berlin epubli-Verlag 2017; ANTHARA: "Galaxia: Paintings and Poems"; Berlin 2010

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